Schlafstörungen
Der Schlaf ist eine wichtige Grundlage für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit sowie für
das Wohlempfinden. Schlafstörungen können z.B. durch eine depressive Erkrankung, d.h. durch eine
Störung der entsprechenden schlafsteuernden Rezeptoren, ausgelöst werden. Charakteristisch ist eine
Störung des Durchschlafens, oft in Verbindung mit Grübelzwängen. Diese Problematik kann mit
sogenannten Antidepressiva behandelt werden. Im Gegensatz zu den Schlafmitteln verursachen diese keine
Abhängigkeit sondern "reparieren" das gestörte Schlafmuster.
Eine besondere Form der Schlafstörung ist das so genannte Schlafapnoe-Syndrom. Dieses ist
gekennzeichnet durch nächtliches Schnarchen in Verbindung mit Atemaussetzern. Dieser krankhafte Atemstillstand
kann bis zu 2 Min. lang andauern und bis zu 100 Mal pro Stunde auftreten. Der daraus entstehende Sauerstoffmangel
führt zu erheblichen Belastungen für Herz und Kreislauf und erhöht das Risiko für
Bluthochdruckerkrankungen und Hirndurchblutungsstörungen. Zusätzlich besteht ein Verlust der
Leistungsfähigkeit und Lebensqualität durch eine erhöhte Tagesmüdigkeit.
Konzentrationsstörungen, Depressionen und eine verminderte Verkehrstauglichkeit können eine
Folgeerscheinung sein. Eine Früherkennung ist sinnvoll, weil das Leiden gut zu behandeln ist.
Eine einfache und schmerzlose Messung in der Nacht gibt diagnostischen Aufschluss darüber, ob eine entsprechende
Gefährdung vorliegt.
Die Messung zur Früherkennung ist in unserer Praxis möglich und kann nach Rücksprache
mit uns ausgeführt werden.