Psychiatrie
Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Erkennung und Behandlung seelischer Störungen (Psychosen,
Neurosen u. a. seelischen Krankheiten) befasst. [griechisch]
Im Gespräch zwischen Psychiater und Patient gilt es herauszufinden, wo die Ursachen eines Konfliktes
liegen. Nicht jede seelische Verstimmung muß eine erkennbare äußere Ursache haben. Es gibt auch
seelische Störungen, z.B. sog. "endogene Depressionen" oder "depressive Episoden",
denen keine unmittelbaren Konflikte vorausgehen, sondern die durch eine Imbalance im "Botenstoffwechsel"
des Gehirns begründet sind. Diese depressiven Verstimmungen sind durch Medikamente behandelbar, die
den Botenstoffwechsel wieder in das erforderliche Gleichgewicht bringen (z.B. Antidepressiva).
Durch begleitende psychotherapeutische Maßnahmen in Form von Gesprächen werden Konflikte
erkennbar gemacht, Lösungswege und Lebensziele erarbeitet.